Tom Strohschneider: Eduard Bernstein oder: Die Freiheit des AndersdenkendenEduard Bernstein oder: Die Freiheit des Andersdenkenden

Von der »linken« Kritik wurde er als Verräter diffamiert, von »rechten« Sozialdemokraten vereinnahmt und ungelesen in die Ahnengalerie gestellt. Dabei war Eduard Bernstein einer der großen, von Marx her kommenden Sozialdemokraten. Er gehört zu den sozialistischen Theoretikern, an denen sich die Geister heftig scheiden. Auch die gesellschaftliche Linke von heute demonstriert lagerübergreifend vor allem eines: Desinteresse. Dieser in der Reihe »Biografische Miniaturen« erschienene Band wirft einen zeitgenössischen Blick auf sein Werk.  ► zum Titel

 


Antonio Negri: Über das Kapital hinaus Antonio Negri: Über das Kapital hinaus

1979 erschien das Buch »Marx oltre Marx«. »Mit Marx über Marx hinaus« – so die wörtliche Übersetzung des Originaltitels – machte Antonio Negri schon lange vor »Empire« international bekannt. 40 Jahre später sind Negris Vorlesungen über die »Grundrisse« von Karl Marx, die er an der Universität in Paris auf Einladung von Louis Althusser hielt, endlich auch in deutscher Sprache erhältlich. Sie resümieren die operaistische Marx-Lektüre und markieren zugleich einen Bruch. Angesichts von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz ist Negris Lesart der »Grundrisse« von enormer Aktualität. ► zum Titel

 


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Rosa Luxemburg: Briefe aus dem GefängnisRosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefängnis

Während des Ersten Weltkriegs kam Rosa Luxemburg zunächst für ein Jahr ins Gefängnis. Nach kurzer Freiheit wurde sie bis zur Novemberrevolution in »Schutzhaft« gehalten. Vom Gefängnis aus unterhielt Rosa Luxemburg eine lebhafte Korrespondenz mit ihren Freunden, unter anderem mit der Frau Karl Liebknechts. Die Briefe an Sophie Liebknecht sind getragen von starken Überzeugungen und einer bewundernswerten inneren Haltung.

Die sehr persönlichen Texte sind ein literarisches Zeugnis von Seltenheitswert. Erstmals 1920 veröffentlicht, liegen die Briefe nun als kleines Schmuckstück in einer ergänzte Neuauflage in aufwändiger Ausstattung vor. ► zum Titel


Kate Evans: Rosa

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Die Graphic Novel über Rosa Luxemburg

»Kate Evans hat viel gewagt und alles gewonnen.« Bayerischer Rundfunk

Seit ihrer Jugend war Rosa Luxemburg davon überzeugt, dass sich die Welt verändern muss. Die Graphic Novel »Rosa« von Kate Evans zeigt Rosa Luxemburgs intellektuelle Welt und setzt ihre Ideen in den Kontext einer bewegenden Lebensgeschichte. Die von Kate Evans erzählte Geschichte ist eine fiktionale Darstellung wahrer Begebenheiten. Neben den im Verlagsprogramm befindlichen Werken und Briefen Rosa Luxemburgs bietet der Verlag damit einen künstlerischen Zugang zu Leben und Werk der Revolutionärin. ► zum Titel


Hans-Dieter Schütt: Mehring oder: »Der beste zurzeit lebende Publizist«

Hans-Dieter Schütt: Franz Mehring oder: »Der beste zurzeit lebende Publizist«

Kaum jemand vermag heute noch zu sagen, wer Franz Mehring war. Der Journalist aus Pommern entwickelte sich im jungen deutschen Kaiserreich vom liberal-bürgerlichen zum sozialdemokratischen Publizisten. Vor dem Ersten Weltkrieg galt Franz Mehring als einer der führenden marxistischen Historiker in Deutschland. Nach 1914 ging er immer stärker auf Distanz zur SPD und wurde zusammen mit Rosa Luxemburg zu den intellektuellen Köpfen der »Spartakusgruppe«. ► zum Titel

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Vivek Chibber: Postkoloniale Theorie und das Gespenst des Kapitals 

Postkoloniale Theorie ist in den letzten Jahren im akademischen Raum zu einem äußerst einflussreichen Ansatz geworden. Diese Denkschule, mit der Entwicklungen im globalen Süden erklärt werden sollen, ist insbesondere für ihre Kritik an universalisierenden Kategorien der Aufklärung bekannt. Genau hier setzt Vivek Chibber am Beispiel der »Subaltern Studies« und weist analytische Fehlschlüsse und historische Missverständnisse in ihren zentralen Argumentationen nach. ► zum Titel

Spartakusaufstand

Spartakusaufstand?

Erstmals wird hier der Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung über die Januar-Unruhen 1919 in Berlin vollständig der Öffentlichkeit bekannt gemacht und seine Geschichte erzählt. Der Reprint des Untersuchungsberichts umfasst den amtlichen Bericht, den Niederschriften- und Urkundenband und die Anlage zum Urkundenband. »Mit diesem Band gelang wahrlich ein Achtungszeichen«, so Karlen Vesper in »neues deutschland«. ► zum Titel

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Zehn Jahre Finanzkrise: Der ganz normale Betriebsunfall

Nun ist zwar für Marxisten eine Krise keine Überraschung, sondern Teil des Systems, jedoch wird bis heute über die Ursachen der jüngsten Finanzkrise gestritten. Der zweite Band unserer neuen Reihe »Analysen« bringt vier Ansätze miteinander ins Gespräch, die mit Marx die Krise zu erklären versuchen. Wie weit kommt man damit und wo befinden wir uns heute, zehn Jahre später? Es diskutieren: Maria Kader, Ralf Krämer, Günther Sandleben und Ernst Lohoff. ► zum Titel

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Labriola neu entdecken

1974 unter dem Titel »Über den historischen Materialismus« erstmalig auf Deutsch erschienen, gibt der vorliegende Band mit seiner von Wolfgang Fritz Haug überarbeiteten Textfassung die Möglichkeit, Labriola neu zu entdecken als Gründer marxistischen Philosophierens. Labriolas Dialektik des Historisch-Konkreten arbeitete eine Generation später Gramsci weiter aus. Labriolas Gründungsimpulse können als wegweisend für ein sich erneuerndes marxistisches Denken gelten. ► Zum Titel

Schütrumpf (Hrsg.): Rosa Luxemburg oder: Der Preis der Freiheit

Rosa Luxemburg oder: Der Preis der Freiheit

Rosa Luxemburg war einer der ungewöhnlichsten Menschen, die je in der europäischen Linken mitgetan hat. Die Politikerin, die lieber Zoologie studiert hätte, wollte eine Gesellschaft, in der jeder Gleichheit in Freiheit und Solidarität als selbstverständlich erleben sollte. Die 3., überarbeitete und ergänzte Auflage erscheint als erster Band der Reihe »Biografische Minaturen« im neuen Layout mit seiner prägnaten Farbigkeit und Collagen als Stilmittel auf dem Titel. ► Zum Titel

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Neu: Marx-Engels-Werke, Band 44

Nach fast drei Jahrzehnten erschien Anfang dieses Jahres erstmals ein weiterer blauer Band: Die MEW 44. Damit liegt das 23 Hefte umfassende Manuskript »Zur Kritik der politischen Ökonomie« in den Marx-Engels-Werken nun fast vollständig vor. Teile davon sind bereits in den Bänden MEW 26.1-3 und 43 erschienen. Marx schrieb dieses Manuskript in den Jahren 1861 bis 1863. Sie erlauben einen tiefen Einblick in die Art und Weise, wie Marx mit der Darstellung der Mehrwertproduktion und der Akkumulation des Kapitals gerungen hat. ► zum Titel


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Mit Marx den Aufstieg von Trump & Co. verstehen

Kann Marxens »Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte« zur Erklärung der aktuellen Welle von Nationalismus und Autoritarismus beitragen? Dieser Frage geht dieser Sammelband nach - theoretisch, historisch und anhand konkreter Entwicklungen unter anderem in den USA, Polen oder der Türkei. Mit Beiträgen von Hauke Brunkhorst, Frank Deppe, Axel Gehring, Felix Jaitner, Bob Jessop, Horst Kahrs, Michele Nobile, Sebastian Reinfeldt, Dorothea Schmidt, Ingar Solty, Rudolf Walther, Gerd Wiegel und Przemyslaw Wielgosz. ► Zum Titel

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Weltkulturerbe: Bei uns schon lange im Programm

Weil sie »immensen Einfluss auf soziale Veränderungen hatten«, hat die UNESCO »Das Kapital«, Erster Band von Karl Marx (► zum Buch) und das »Manifest der Kommunistischen Partei« von Karl Marx und Friedrich Engels (► zum Buch) in das Register »Memmory of the World« aufgenommen. Bei uns gehören sie schon lange zum Programm.