Bollinger, Stefan: 1968 - die unverstandene Weichenstellung


Bollinger, Stefan: 1968 - die unverstandene Weichenstellung

Artikel-Nr.: 02138-2
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Von Stefan Bollinger. Reihe: Texte der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bd. 44.
144 Seiten, Broschur.

Stefan Bollinger, geb. 1954, Politikwissenschaftler, Doz. Dr. sc. phil.; Forschungen zu Realsozialismus, Wende und Transformation, Utopien, neuen sozialen Bewegungen.

Inhalt:

Gewinner und Verlierer – die wundersam gemischten Karten
Politisch korrekt trauern?
Zwischen Vergangenheitsbewältigung, Geschichtspolitik und Politikperspektiven
Rebellion – aber wogegen und wofür?
Wider die westdeutsche Nabelschau
Vom Zusammentreffen des Wandels West und Ost
Periodisierungen, Komplexitäten, Chiffren und eine Umbruchszeit 1960 bis 1989

An der Schwelle einer neuen Zivilisation
Zeiten der Suche nach ideologischem Halt
Georg Lukács – nicht nur 1968 ein Denker für Ost und West
Lukács und die modernen "Maschinenstürmer"
Demokratisierung als Parole?
Ein Soziologe fast auf der Barrikade

Sozialismusreformen zwischen Effizienz, Demokratisierung und Repression
Der verkürzte Westblick auf den Osten
Zum Charakter der neuen Herausforderung
Technokratische oder politische Reform?
Sozialismusverständnis und intellektuelle Chancen

1968 – Revolten und Reformen am Ende alter Welten – Chancen und Scheitern
Die 68er sind an allem schuld
Das Ausblenden der östlichen Reformen
Die Tiefe eines Bruchs
Der Wandel in der Systemauseinandersetzung
Die Vielfalt von Revolte und Reform
1968 – Radikaler Bruch und die Erbschaften
Geschichtspolitik in Zeiten des Endes der Geschichte

Unbekannte, ausgeschlagene, missbrauchte Erbschaften
Im Schaltjahr
Von langen Märschen und vertanen Chancen
Unverstandene Weichenstellungen
Leistungen und Grenzen
Die Utopie verwirklichen, den Sozialismus

Anhang
Abkürzungsverzeichnis
Namensregister

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