Engels’ »Anti-Dühring«

Neue Studienausgabe mit Begleitband bei Dietz Berlin

Es gibt kaum ein Buch, das mit der Geschichte des Marxismus und seiner Metamorphose zur Weltanschauung so eng verbunden ist wie Engels’ »Anti-Dühring«. Die Neuausgabe präsentiert den Text der Erstauflage mit einem Anhang, der einen Textvergleich zu weiteren Auflagen ermöglicht. Ergänzt wird sie durch einen Sammelband, der einen Einblick in die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des »Anti-Dühring« gibt. 

► Friedrich Engels: Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft. Neue Studienausgabe

► Rold Hecker/Ingo Stützle (Hrsg.): Engels’ »Anti-Dühring«. Kontext, Interpretationen, Wirkung. Begleitband zur Neuen Studienausgabe

► Neue Studienausgabe plus Begleitband zur Neuen Studienausgabe. Zwei Bände im Schuber

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Friedrich Engels, der erste Marxist

Ist von Friedrich Engels die Rede, denkt man an Karl Marx; umgekehrt ist das seltener der Fall. Engels selbst sprach von sich als der »zweiten Violine«. Mehr als eine Handvoll Engels-Biografien gibt es bis heute nicht, kein Vergleich mit dem Rummel um Marx und den Konjunkturen der Marx-Industrie.

Im Marxismus-Leninismus wurde aus den Freunden Marx und Engels eine Art heilige Zweifaltigkeit. Dabei hat es die Doppelperson der parteimarxistischen Heiligenlegenden nie gegeben. Beide Männer waren starke Charaktere. Und eins ist gewiss: Ohne Engels hätte es Marx nie gegeben.

Michael Krätke holt den Wuppertaler Fabrikantensohn aus dem Schatten von Marx und zeichnet seine eigenständige und einflussreiche Rolle nach. Überfällig, 200 Jahre nach Engels Geburt. ► zum Titel

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Marx, die Poren des Arbeitstags und neue Offensiven des Kapitals

Wie im Kapitalismus aus Geld mehr Geld werden kann, zeigt Marx im »Kapital«. Das Zauberwort lautet Ausbeutung. Sie umfasst auch die Verfügungsmacht über die Arbeits- und Lebenszeit derjenigen, die ausgebeutet werden. Die Autorinnen und Autoren von »Work-Work-Balance« gehen vor diesem Hintergrund den historischen und vor allem aktuellen Kämpfen um Lebens- und Arbeitszeit nach. ► zum Titel

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Ausschluss: Das Politbüro vor dem Parteigericht

Die von Gerd-Rüdiger Stephan und Detlef Nakath herausgegebenen Protokolle geben Zeugnis von der Psychologie der Macht und ihrer individuellen Verarbeitung, sie sind ein Lehrstück für die notwendige Auseinandersetzung mit der Funktionsweise, Eigenlogik und Verselbstständigung von Herrschaft – vor allem in einer Gesellschaft, die für sich beanspruchte, den Weg zu einer emanzipativen Alternative zu gehen. ► zum Titel

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Clara Zetkin: Dort kämpfen, wo das Leben ist

Diese Frau war Opposition per se: Frauenrechtlerin, revolutionäre Sozialistin, Initiatorin des Internationalen Frauentags, Kriegsgegnerin, Kommunistin in der Tradition Rosa Luxemburgs, 1932 von den Nazis attackierte Alterspräsidentin des Deutschen Reichstags. Nun liegt die vierte und erweiterte Auflage der erfolgreichen
»Biografischen Miniatur« von Florence Hervé vor. ► zum Titel

Sabine Nuss: Keine Enteignung ist auch keine Lösung

Keine Enteignung ist auch keine Lösung

Privateigentum, so heißt es, sei Garant für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand. Doch Klimawandel und soziale Polarisierung zeigen zunehmend dringlicher seine dysfunktionale und zerstörerische Kehrseite. Nach Jahrzehnten der Privatisierung ist es an der Zeit, das vergiftete Versprechen des Privateigentums bloßzustellen und aus Enteignung (Wieder-)Aneignung zu machen, so die Autorin Sabine Nuss. ► zum Titel

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Marx und die Roboter

Roboter, Künstliche Intelligenz und digitale Vernetzung: Die lebendige Arbeit werde verschwinden, der Mensch ersetzbar, warnen die einen. Die anderen sehen Wachstumspotenziale, Standortvorteile – oder sogar neue Chancen zur Überwindung des Kapitalismus. Karl Marx war zeit seines Lebens fasziniert von der Entwicklung der Produktivkraft. Wie kann heute eine an Marx orientierte Analyse den technologischen Wandel erklären? ► zum Titel

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Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefängnis

Während des Ersten Weltkriegs kam Rosa Luxemburg zunächst für ein Jahr ins Gefängnis, danach bis zur Novemberrevolution in »Schutzhaft«. Vom Gefängnis aus unterhielt sie eine lebhafte Korrespondenz mit ihrer Freundin Sophie Liebknecht. Die sehr persönlichen Texte sind ein literarisches Zeugnis von Seltenheitswert. Erstmals 1920 veröffentlicht, liegen die Briefe nun als kleines Schmuckstück in einer ergänzte Neuauflage in aufwändiger Ausstattung vor. ► zum Titel

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Plakat von und für Dietz Berlin

In der Wohnung ist noch eine Ecke frei? Das Arbeitszimmer braucht einen neuen Blickfang? Oder einfach mal formschön seine Gesinnung zeigen? Da haben wir vielleicht was! Es war nicht zuletzt der Hinweis einer Buchhändlerin, der den letzten Anstoß für unsere Plakate gab. Jetzt können Sie sie bestellen. Das eine im Format 420 x 1189 mm, blau, geeignet für Marx-Enthusiasten und Wissbegierige (hier im Shop). Das andere zeigt das Cover unserer Graphic Novel »Rosa« im Format DIN A1 (im Shop hier). Die Plakate gibt es nur hier im Shop.

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Antonio Negri: Über das Kapital hinaus

1979 erschien das Buch »Marx oltre Marx«. »Mit Marx über Marx hinaus« – so die wörtliche Übersetzung des Originaltitels – machte Antonio Negri schon lange vor »Empire« international bekannt. Nun sind Negris Vorlesungen über die »Grundrisse« von Karl Marx endlich auch auf Deutsch erhältlich. Angesichts von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz ist Negris Lesart von enormer Aktualität. ►  zum Titel


 Kate Evans: Rosa

Kate Evans: Rosa. Die Graphic Novel über Rosa Luxemburg

»Kate Evans hat viel gewagt und alles gewonnen«, so das Resümee des Bayerischen Rundfunks. Die Graphic Novel »Rosa« zeigt Rosa Luxemburgs intellektuelle Welt und setzt ihre Ideen in den Kontext einer bewegenden Lebensgeschichte. Die von Evans erzählte Geschichte ist eine fiktionale Darstellung wahrer Begebenheiten. »Kate Evans zeichnet Rosa Luxemburg als außergewöhnliche Frau ihrer Zeit«, so Barbara Eder im »Missy Magazin«. ► zum Titel

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Weltkulturerbe: Bei uns schon lange im Programm

Weil sie »immensen Einfluss auf soziale Veränderungen hatten«, hat die UNESCO »Das Kapital«, Erster Band von Karl Marx (► zum Buch) und das »Manifest der Kommunistischen Partei« von Karl Marx und Friedrich Engels (► zum Buch) in das Register »Memmory of the World« aufgenommen. Bei uns gehören sie schon lange zum Programm.