Die extreme Rechte und ihre Verbündeten inszenieren ihren Angriff auf die Demokratie als Kulturkampf, verbreiten rassistische Ideologien der Ungleichheit und nutzen Recht und staatliche Sicherheitsstrukturen gegen politische Gegner*innen.
Zugleich geraten Antifaschist*innen zunehmend unter Druck: durch verzerrte Darstellungen, strafrechtliche Verfolgung und Forderungen nach einem »Antifa«-Verbot. Der sogenannte Budapest-Komplex zeigt exemplarisch, wie antifaschistische Positionen delegitimiert und kriminalisiert werden.
Die Autor*innen des von Martin Schirdewan, Ko-Vorsitzender der Fraktion The Left im Europäischen Parlament, herausgegebenen Bands fragen nach der Bedeutung und Notwendigkeit von Antifaschismus heute – und nach seiner zunehmenden Kriminalisierung im Zuge einer erstarkenden Rechten.
Mit Beiträgen von Esther Bejarano und Peter Gingold, Friedrich Burschel, Cem Cantekin, Andreas Kemper, Emily Laquer, Matthias Monroy, Polylux, Sven Richwin, Hanna Schiller, Ilaria Salis, Natascha Strobl, Martin Schirdewan, Maja T. und Zerocalcare.
Das Buch ist am 21. September erschienen und hier im Shop erhältlich. Bei Interesse an Rezensionen freuen wir uns über eine E-Mail.
Buchvorstellungen | Veranstaltungen mit den Autor*innen
Mittwoch, 23. September, Erfurt | 19 Uhr | Rote Magda | Buchvorstellung und Diskussion mit Katja Maurer und Martin Schirdewan, Magdeburger Allee 134
Donnerstag. 24. September, Jena | 19:30 Uhr | Cafe Wagner | Buchvorstellung und Diskussion mit Katharina König-Preuss und Martin Schirdewan, Wagnergasse 26
