Kossok, Manfred: Sozialismus an der Peripherie


Kossok, Manfred: Sozialismus an der Peripherie

Artikel-Nr.: 02324-9
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128 Seiten, Broschur.

ISBN 978-3-320-02324-9

Karl Dietz Verlag Berlin GmbH 2016

Jenseits aller Schützengräben hat sich der 1993 früh verstorbene Leipziger Revolutionsforscher und Universalhistoriker Manfred Kossok mehrmals zum Platz der russischen Revolution in der Geschichte geäußert – ohne dass diese Arbeiten eine nennenswerte Rezeption erfahren hätten, auch und gerade nicht unter Linken. Nach der dreibändigen akademischen Ausgabe der Schriften von Manfred Kossok im Jahre 2000 im Leipziger Universitätsverlag wird hier eine kleine Auswahl von Schriften vorgestellt, in denen direkt oder indirekt Bezug auf die russische Revolution genommen wird. Zwei dieser Texte werden hier erstmals wieder veröffentlicht.

»Die sozialistische Revolution konnte nicht ins Zentrum des bürgerlichen Kosmos vorstoßen, wie es einst der bürgerlichen Umwälzung gelang. In diesem Sinne blieb die sozialistische Revolution ein peripheres Phänomen.« (Manfred Kossok)

»Nach 1945 mündete die Unfähigkeit zur Selbstbefreiung vom Faschismus in die Spaltung der Nation: die geschenkte Demokratie im Westen, die oktroyierte Revolution im Osten.« (Manfred Kossok)

»Nie vor der neuzeitlichen Geschichte sind eine Idee und eine Bewegung, die auf die Befreiung des Menschen ausgerichtet waren, bei dem Versuch der gesellschaftlichen Verwirklichung so nachhaltig, so tragisch und zugleich so jämmerlich unheroisch gescheitert.« (Manfred Kossok)

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