Wandt, Heinrich: Erotik und Spionage in der Etappe Gent


Wandt, Heinrich: Erotik und Spionage in der Etappe Gent

Artikel-Nr.: 02303-4
19,90
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368 Seiten, Broschur
Karl Dietz Verlag Berlin GmbH 2014

»Etappe Gent« (1920) war das erste Antikriegsbuch, das in der Weimarer Republik erschien. Es löste einen der größten Skandale dieser Zeit aus, denn in ihm wurde die deutsche Besatzungspolitik in Belgien während des Ersten Weltkrieges schonungslos offengelegt.
Der Autor des Buches, Heinrich Wandt, wurde 1923 auf Befehl der Reichswehrführung nach Potsdam entführt und in einem Militär-Geheimprozeß zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. 1925 bekam der ehemalige KPD-Vorsitzende Paul Levi Wind von diesem Skandal und machte ihn im Reichstag öffentlich; 1926 mußte Wandt entlassen werden.
Wandts folgendes Buch, »Erotik und Spionage in der Etappe Gent« (AGIS Verlag Berlin-Wien), wurde wegen seines provokanten Umschlags – den John Heartfield gestaltet hatte – sofort verboten und bis auf wenige Exemplare vernichtet. Hier wird erstmals der Umschlag unzensiert vorgelegt. Ergänzt wird der Text um einige Abschnitte aus »Etappe Gent«, die das Verständnis erleichtern.

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