Modrow, Hans (Hrsg.): Zeiten und Zäsuren


Modrow, Hans (Hrsg.): Zeiten und Zäsuren

Artikel-Nr.: 02206-8
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Stefan Doernberg zum 85. Geburtstag.
80 Seiten, 9 Abbildungen, Broschur.

ISBN 978-3-320-02206-8

Karl Dietz Verlag Berlin GmbH 2009

Inhalt:
Oskar Lafontaine, Vorsitzender der Partei DIE LINKE
Lothar Bisky, Vorsitzender der Partei DIE LINKE
Walter Momper; Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin
Hans Modrow, Vorsitzender des Ältestenrates der Partei DIE LINKE
Bruno Mahlow, Mitglied des Ältestenrates der Partei DIE LINKE
Georg Grasnick, Publizist
Moritz Mebel, Offizier der Roten Armee, Mediziner und Hochschullehrer
Heiner Halberstadt, Mitglied des Ältestenrates der Partei DIE LINKE
Harry Czepuck, Journalist und Schriftsteller
Traudel Felfe, Hochschullehrerin
Klaus Lederer, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE Berlin
Stefan Doernberg: Blick auf das 20. Jahrhundert. Aus der Sicht des Zeitgenossen und in heutiger Bewertung

Stefan Doernberg wurde am 21. Juni 1924 in Berlin geboren. Zusammen mit seinen Eltern, die 1935 in der Sowjetunion politisches Asyl fanden, kam er nach Moskau. Dort schloss er die Oberschule 1941 mit dem Abitur ab und meldete sich am Tag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 freiwillig zur Roten Armee.
Als Leutnant der 8. Gardearmee nahm er 1945 auch an den Kämpfen um Seelow und dann an der Berliner Schlacht teil.
Nach einer Tätigkeit als Journalist in der »Täglichen Rundschau« in Berlin absolvierte er 1951 die Moskauer Universität, widmete sich dann der zeitgeschichtlichen Forschung. Die erweiterte Fassung seiner Promotionsarbeit über die antifaschistischen Reformen in den Jahren 1945–1949 erschien 1959 als Buchpublikation unter dem Titel »Die Geburt eines neuen Deutschlands«. In der Folgezeit veröffentlichte er vor allem weitere Forschungsergebnisse zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, zur Außenpolitik der DDR, zu den deutsch-deutschen Beziehungen sowie zu Problemen der internationalen Arbeiterbewegung. Er gehörte zu den Gründern der Historikerkommission der DDR und der UdSSR, an deren Arbeit er aktiv und mit eigenen Beiträgen teilnahm, nicht zuletzt an ihren zahlreichen wissenschaftlichen Konferenzen zwischen 1957 und 1989.
1962 wurde Professor Dr. Doernberg zum Direktor des Deutschen Instituts für Zeitgeschichte in Berlin berufen, 1977 zum Direktor des Instituts für internationale Beziehungen in Potsdam-Babelsberg.
1983 bis 1987 war er als Botschafter der DDR in der Republik Finnland tätig.
Aktiv wirkte er seit Beginn der sechziger Jahre in der Friedensbewegung mit, wurde 1971 zum Generalsekretär des DDR-Komitees für europäische Sicherheit und Zusammenarbeit und 1987 zu dessen Präsidenten gewählt. Von 1990 wirkte er im Deutschen Komitee für europäische Sicherheit und Zusammenarbeit bis zu dessen Auflösung 2000.
Prof. Dr. Stefan Doernberg ist seit Beginn der 1990er Jahre Mitglied des Beirates bei der Gedenkstätte Seelow; er ist stellvertretender Vorsitzender des Ältestenrates der LINKEN.

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