Bogisch, Manfred: Die LDPD und das Ende der DDR


Bogisch, Manfred: Die LDPD und das Ende der DDR

Artikel-Nr.: 02175-7
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Karl Dietz Verlag Berlin GmbH 2009
175 Seiten, Broschur.

Das Parteiensystem der DDR war nicht so grau und trist, wie es viele aus der Selbstdarstellung der Parteien in den Medien in Erinnerung haben. In mancher Hinsicht unzutreffend sind auch die von einer konservativen Geschichtspolitik der alten Bundesrepublik verbreiteten Klischees, mit denen während und nach der Wende zumindest vorübergehend die Deutungshoheit über die DDR errungen wurde.
Auch die Vorstellung, dass eine Partei wie die LDPD ausschließlich auf das Kommando der SED fixiert war, ist falsch.
Prof. Dr. Manfred Bogisch, langjähriger Mitarbeiter des LDPD-Vorsitzenden Manfred Gerlach und ab 10. Februar 1990 des LDP-Vorsitzenden Rainer Ortleb, rekonstruiert als Zeitzeuge und gestützt auf sein Privatarchiv die Politik dieser Partei zwischen 1987 und der Vereinigung mit der FDP, die eine Vereinnahmung war, und gewährt überraschende Einblicke.
Aus der Beschreibung der sich wandelnden Strategie an der Parteispitze ergibt sich ein präzises Bild von den konfl iktreichen Vorgängen in der DDR in ihren letzten Jahren bis zur deutschen Vereinigung, die vom Westen her als Anschluss der DDR verstanden und praktiziert wurde.
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