Ferchland, Rainer (Hrsg.): Sozialberichte: Was sie benennen und was sie verschweigen


Ferchland, Rainer (Hrsg.): Sozialberichte: Was sie benennen und was sie verschweigen

Artikel-Nr.: 02115-3
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Studie des Instituts für Sozialdatenanalyse e.V. Berlin - isda.
Reihe Texte der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bd. 38
Karl Dietz Verlag Berlin GmbH 2007
384 Seiten, Broschur.

Die Autor/innen der Studie sind: Wilfried Barthel, Rainer Ferchland, Andrea Reimann, Ursula Schröter, Renate Ullrich, Dieter Zahn (alle Institut für Sozialdatenanalyse e.V. Berlin – isda)
In dieser Publikation geht es um die gesellschaftlichen Aufgaben und Möglichkeiten der Sozialberichterstattung sowie um Anregungen, Erfahrungen und Schlussfolgerungen zur Verbesserung der Berichtsarbeit und um die effektivere Nutzung der Möglichkeiten, die die Sozialberichterstattung für eine solidarische und partizipative Sozialpolitik bietet. Analysiert werden Ziele, Standards, Methoden der Sozialberichterstattung.
In einem einführenden Kapitel werden unter anderem Aussagen zu Funktionen und Zielen der Sozialberichterstattung getroffen, Qualitätsanforderungen an Sozialberichte benannt und Berichtstypen unterschieden. Das zweite Kapitel informiert über Berichte, die der komplexen Analyse der sozialen Lage in großen Gebieten (EU, Deutschland, Ostdeutschland) gewidmet sind. Ausgewählte Sozialberichte, die die soziale Situation und Entwicklung bestimmter Bevölkerungsgruppen zum Gegenstand haben (Kinder/Jugend, Alte, Frauen, Familien, Migrant/innen) werden im dritten Kapitel vorgestellt. Ein viertes Kapitel dient der Analyse bestimmter Lebensbereiche (Bildung, Berufsbildung, Gesundheit, Partizipation) durch die Sozialberichterstattung. Das fünfte Kapitel geht auf Sozialberichterstattung mit verschiedenen regionalen Geltungsbereichen bei besonderer Betonung der kommunalen Ebene ein. Den Abschluss bilden resümierend einige Hinweise und Schlussfolgerungen zur Verbesserung der Qualität und der Wirksamkeit der Sozialberichterstattung.

Inhalt

Vorbemerkungen
1. Sozialberichterstattung – Potenzial für solidarische und demokratische Sozialpolitik (Rainer Ferchland)
2. Diskussion ausgewählter Sozialberichte (Rainer Ferchland)
2.1. Berichte zur sozialen Lage
2.1.1. Bericht »Die soziale Lage in der EU 2004«
2.1.2.Datenreport
2.1.3. »Der Sozialreport 2004« zu den neuen Bundesländern
2.1.4. »Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung«
2.1.5. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung
2.2. Ausgewählte Gruppen
2.2.1. Kinder und Jugendliche (Ursula Schröter)
2.2.2. Alter (Dieter Zahn)
2.2.3. Frauen, Geschlechterverhältnis (Ursula Schröter)
2.2.4. Familien (Ursula Schröter)
2.2.5. Migrant/innen (Wilfried Barthel)
2.3. Ausgewählte Lebensbereiche
2.3.1. Bildung (Renate Ullrich)
2.3.2. Berufsbildung (Rainer Ferchland)
2.3.3. Gesundheit (Rainer Ferchland)
2.3.4. Partizipation (Renate Ullrich)
2.4. Sozialberichterstattung mit unterschiedlicher regionaler Geltung
2.4.1. Sozialberichterstattung in Berlin (Rainer Ferchland/Dieter Zahn)
2.4.2. Sozialberichterstattung im Land Brandenburg (Rainer Ferchland/Andrea Reimann)
3. Resümee (Rainer Ferchland)
Literatur
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