Bock, Helmut: Wir haben erst den Anfang gesehen


Bock, Helmut: Wir haben erst den Anfang gesehen

Artikel-Nr.: 02037-8
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Selbstdokumentation eines DDR-Historikers 1983 bis 2000.
Reihe Texte der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bd. 8.
Karl Dietz Verlag Berlin GmbH 2002
384 Seiten, Broschur.

Aus der Einleitung: »Wenn ich in diesem Buch über Frieden und Unfrieden, wo nicht gar über Krieg seit dem Anfang der Neuzeit spreche, so geschieht dies am Ende des 20. Jahrhunderts. Als Zeitgenosse einer welthistorischen Entscheidung: des Zusammenbruchs von Staaten und Gesellschaften, wodurch in Ost- Mittel-Europa und dem von. der Sowjetunion gleichfalls beherrschten Teil Asiens das Ende des staatsmonopolistischen Sozialismus besiegelt wurde.Ich erinnere mein gelebtes Denken vor, in und nach der Wende als jemand, der den konkret geschehenen Umbruch akzeptiert, jedoch nicht bevorzugte. Dabei wird keine der Autobiographien geschrieben, die ständig in der Gefahr schweben, daß aus dem Geist ihrer Erzähler kaum das wirkliche Leben, sondern ein ausgewähltes, beschönigtes - kurz: ein neues Leben ersteht. Vielmehr reproduziere ich eine charakteristische Auswahl meiner veröffentlichten Interviews und Texte und nenne dies eine Selbstdokumentation Sie beginnt 1983, dem Jahr der Nach-Rüstung und Nach- Nach-Rüstung von modernisierten, mit nuklearen Sprengköpfen versehenen Mittelstreckenraketen auf beiden Frontseiten des Kalten Krieges und also mitten in Deutschland.- Sie endet mit dem Abschluß des 20. Jahrhunderts nach der Vereinigung Deutschlands, aber mit ununterbrochenen Rüstungen und neuen Fronten, sogar neuartigen Kriegen in der universalen Völker und Staatenwelt.«
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