Laschitza, Annelies: Rosa Luxemburg und die Freiheit der Andersdenkenden


Laschitza, Annelies: Rosa Luxemburg und die Freiheit der Andersdenkenden

Artikel-Nr.: 01686-9
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Extraausgabe des unvollendeten Manuskripts »Zur russischen Revolution« und anderer Quellen zur Polemik mit Lenin.
Zusammengestellt und eingeleitet von Annelies Laschitza.
231 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag.
ISBN 978-3-320-01686-9
Karl Dietz Verlag Berlin GmbH 1990

Als Rosa Luxemburg am 8. November 1918 von der Novemberrevolution aus dem Breslauer Gefängnis befreit war, befand sich in ihrem Gepäck ein unvollendetes Manuskript über die russische Revolution. Bange Sorge um die Zukunft der russischen Revolution hatte ihr die Feder geführt. Sie formulierte ihre Bedenken über die »Grundfehler der Lenin- Trotzkischen Theorie«, über die undemokratische »Schreckensherrschaft« einer Handvoll Bürokraten, verlangte die volle Einbeziehung der Massen, Presse- und Versammlungsfreiheit, öffentliche Kontrolle, »sonst wird der Sozialismus vom grünen Tisch eines Dutzends Intellektueller dekretiert, oktroyiert«, bleibt die »Bürokratie allein das tätige Element« und »artet der Sozialismus aus in Cliquenwirtschaft«, in Diktatur eines Dutzend von Parteiführern.

Für die Verteidigung sozialistischer Ideale bleibt Rosa Luxemburgs Denken und Tun – das belegt die vorliegende Ausgabe – ein unerschöpflicher Quell lebensspendender Energien.

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